Bürgerbeteiligung Rellingen

Natur, Landschaft & Naherholung -
Naherholung

Hier sind die Soll- Ziele und Maßnahmen für das Letziel der zukünftigen Entwicklung im Bereich der Naherholung in der Gemeinde dargestellt. Die ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

Zur Erinnerung:
Leitziel: Welche Vision wird verfolgt?
Soll-Ziel: Was genau soll erreicht werden?
Maßnahme: Wie soll das Ziel und die Vision erreicht werden?

Leitziel 10

Sollziel 10.1

Maßnahmen zum Soll-Ziel 10.1

Umsetzung des Planungsgrundsatzes einer flächenschonenden Gemeindeentwicklung und Berücksichtigung der naturschutzrechtlichen Rahmenbedingungen

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Reduzierung des Flächenverbrauchs bei der Gemeindeentwicklung durch eine sinnvolle Erweiterung des Siedlungsbereichs 

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Einwohnerschaft

Bemerkung: Die Gemeinde wird auch in den kommenden Jahren weitere Flächen zur Wohnnutzung und gewerblichen Nutzung ausweisen müssen, um die demografischen Strukturen erhalten zu können. Dennoch gilt es behutsam mit der Ressource Fläche umzugehen und als erste Möglichkeit die planungsrechtlichen Optionen (Baulücken, Flächen in B-Plänen und FNP) anzugehen. Bei allen weiteren Planungen gilt es, weiteren Flächenverbrauch zum Schutz der Natur und Landschaft zu minimieren.

Überprüfung (Monitoring):

  • Politischer Beschluss zur Einhaltung nachhaltiger Grundsätze bei der Gemeindeentwicklung
  • Umsetzung des Credos Innen- vor Außenentwicklung
  • Realisierung der planungsrechtlichen Optionen
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Förderung der lokalen Agenda 21-Gruppe in Rellingen und Einbeziehung bei der Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Förderung der lokalen Agenda 21-Gruppe in Rellingen durch Abstimmung zwischen Gemeinde und Aktiven und Einbeziehung bei der Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie

Beteiligte:

  • Lokale Agenda 21 Gruppe
  • Gemeinde
  • Einwohnerschaft
  • Kreis Pinneberg

Bemerkung: Es gibt in Rellingen offiziell eine lokale Agenda 21 Gruppe. Die Aktivitäten dieser Gruppe gilt es zu fördern und bei Planungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Klimaschutz einzubeziehen. Die Umsetzung hängt maßgeblich vom Interesse der Bevölkerung und der ehrenamtlichen Aktiven ab.

Überprüfung (Monitoring):

  • Ausbau der Arbeit der lokalen Agenda 21 Gruppe Rellingen
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Soll-Ziel 10.2

Maßnahmen zum Soll-Ziel 10.2

Integrative Prüfung der Potenziale erneuerbarer Energien bei der Planung von Neubauten und Prüfung von Mechanismen zur Beförderung von energetischen Gebäudestandards oberhalb des gesetzlichen Minimums

Zeithorizont: dauerhaft

Zielgrößen: Prüfung der Erarbeitung von energetischen Quartierskonzepte sowie stärkere Fokussierung der Themen Energiewende und Klimaschutz in der Bauleitplanung (Blockheizkraft-werke und Nahwärmenetze, Aus-richtung von Gebäudekörpern und Dachformen etc.).

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Investierende
  • Bauverantwortliche
  • Eigentümer*innen
  •  

Bemerkung: Die Themen Energiewende und Klimaschutz sollen bei der zukünftigen Gemeindeentwicklung verstärkt in den Fokus rücken. Es gilt, nun auf planungsrechtlicher Ebene entsprechende Potenziale auszuloten und festzusetzen. Auch die Erarbeitung von energetischen Quartierskonzepten sollte anlassbezogen überprüft werden. Durch diese können vor allem auf privater Ebene Maßnahmen zu 100% gefördert werden. 

Überprüfung (Monitoring):

  • Prüfung der Erarbeitung von energetischen Quartierskonzepten
  • Prüfung der Potenziale erneuerbarer Energien für Neubaugebiete
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Erarbeitung eines gemeindlichen, ggf. interkommunalen und nachhaltigen Energiekonzeptes für eine zukunftsfähige Energieversorgung

Zeithorizont: langfristig

Zielgrößen: Erarbeitung eines gemeindlichen, ggf. interkommunalen und nachhaltigen Energiekonzeptes für eine zukunftsfähige Energieversorgung durch externe Fachplanende

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Kreis Pinneberg
  • Fachplaner*innen

Bemerkung: In einem Energiekonzept können die Möglichkeiten für die Gemeinde Rellingen untersucht werden, energieautarker zu werden. Die Abwärmepotenziale der Gewerbegebiete sind dabei für Quartieransätze mitzubetrachten. In diesem Zusammenhang sollte das örtliche Stromnetz auf seine Leistungsfähigkeit überprüft werden (bspw. Einspeisung von Strom möglich, besteht ein erhöhter Strombedarf durch Ladestationen für PKW etc.).

Überprüfung (Monitoring):

  • Entwicklung eines nachhaltigen Energiekonzeptes
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Umstellung der gemeindeeigenen Gebäude auf eine erneuerbare Energieversorgung und Reduzierung des Energieverbrauchs

Zeithorizont: langfristig

Zielgrößen: Umstellung der gemeindeeigenen Gebäude (Rathaus, Feuerwehren, Schulen, Kitas, Sporthallen etc.) auf eine erneuerbare Energieversorgung und Reduzierung des Energieverbrauchs

Beteiligte:

  • Gemeinde

Bemerkung: Die Gemeinde sollte als Vorreiter ihre eigenen Gebäude entsprechend modernisieren und auf die Nutzung von erneuerbaren Energien umsteigen, sobald dies sowohl finanziell als auch energetisch möglich ist.

Überprüfung (Monitoring):

  • Systematische Überprüfung der Einspar- und Umstellungspotenziale
  • Umstellung der gemeindeeigenen Gebäude auf eine erneuerbare Energienutzung
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Anregung zur Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes

Zeithorizont: mittelfristig

Zielgrößen: Anregung zur Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes

Beteiligte:

  • Gemeinde
  • Gewerbetreibende

Bemerkung: In einem Klimaschutzkonzept werden die Möglichkeiten der Gemeinde bzgl. Einsparmöglichkeiten, Ausbau erneuerbarer Energien, Reduzierungsmöglichkeiten des CO2-Ausstoßes und Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Derartige Konzepte werden momentan vom Bund gefördert. https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Überprüfung (Monitoring):

  • Erarbeitung eines interkommunalen Klimaschutzkonzeptes
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